Zuverlässige Radonmessungen sind die Grundlage für fundierte Entscheidungen im Radonschutz. Gemeinsam mit Jan Hogen-Ferch von Radonova Deutschland sprachen wir über passive Messverfahren, die Bedeutung von Langzeitmessungen und darüber, worauf es bei präzisen Messergebnissen ankommt.

Wir durften Jan Hogen-Ferch von Radonova Deutschland persönlich bei uns in der Schweiz begrüssen. Jan leitet die Niederlassung in Deutschland und ist Ansprechpartner für die deutschsprachige Schweiz und Österreich. Themen waren unter anderem aktuelle Entwicklungen im Bereich Radon, die bisherige Zusammenarbeit sowie gemeinsame Perspektiven für die Zukunft.
Der direkte fachliche Austausch vor Ort bot eine tolle Gelegenheit, Erfahrungen aus dem Radonova-Netzwerk und der Schweizer Praxis zusammenzubringen und über moderne Lösungen im Bereich Radonmessung, Qualitätssicherung und Gesundheitsschutz zu sprechen. Gerade im Bereich Radon gewinnt der internationale Wissenstransfer zunehmend an Bedeutung – insbesondere, wenn es um zuverlässige Messverfahren, Prävention und praxisnahe Lösungen geht.
Im folgenden Video-Interview mit unserem faparadon Bereichsleiter Florian Riegger gibt Jan Hogen-Ferch Einblicke in die Praxis der Radonmessung: Er erklärt, warum Langzeitmessungen besonders aussagekräftig sind, wie Dosimeter ausgewertet werden und weshalb bei erhöhten Werten eine professionelle Ursachenanalyse entscheidend ist.
Drei interessante Erkenntnisse aus dem Gespräch
Radonova gilt als weltweit führendes Labor im Bereich Radonmessung. Das Unternehmen mit Hauptsitz und modernem Labor in Uppsala (Schweden) ist in mehr als 80 Ländern weltweit tätig – darunter Europa und die USA.
Besonders bemerkenswert ist, dass Radonova eigene Radondetektoren entwickelt, produziert und analysiert. Die gesamte Wertschöpfung – von der Herstellung der Messdosen bis zur Auswertung im Labor – erfolgt unter einem Dach. Gleichzeitig investiert das Unternehmen seit vielen Jahren kontinuierlich in Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung.
Die Wurzeln von Radonova reichen bis ins Jahr 1986 zurück. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl beauftragte die schwedische Regierung Forschende der Universität Uppsala damit, radioaktive Belastungen zu untersuchen. Aus dieser Forschungsarbeit entstand Radonova – ein Unternehmen, das heute weltweit zu den wichtigsten Akteuren im Bereich Radonschutz zählt und weltweit Millionen von Radonmessungen auswertet.
Zusätzlich engagiert sich Radonova aktiv in internationalen Fachorganisationen wie der European Radon Association (ERA). Dort arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachpersonen sowie Behörden gemeinsam daran, den Schutz vor Radon weiterzuentwickeln, neue Messverfahren zu fördern und Präventionsstrategien zu verbessern.
Der Besuch von Jan Hogen-Ferch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der internationale Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich Radon ist. Die Zusammenarbeit zwischen Radonova und faparadon verbindet internationale Laborkompetenz mit lokaler Fachberatung und schafft damit einen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden in der Schweiz.
Wir danken Jan herzlich für seinen Besuch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Haben Sie Fragen zur Radonmessung oder zur Interpretation Ihrer Messergebnisse?
Kontaktieren Sie uns, besuchen Sie unsere Website oder kommen Sie in unserem Kompetenzcenter vorbei!
faparadon – Ihr Fachpartner rund um das Thema Radon!